Ende August haben Anthropic und Salesforce unter dem Namen «Claudeforce» ihre Partnerschaft vertieft. Claude arbeitet ab sofort direkt auf deinen Salesforce-Daten, mit vorgefertigten Sales-Skills, in Agentforce und sogar in Slack. Konkret startet Claudeforce mit «Salesforce in Claude», einem Plugin mit 37 vorgefertigten Sales-Skills. Damit lassen sich Umsatzkontext auswerten, Pipeline-Updates automatisieren und Aktionen direkt aus Claude auslösen. Etwa Meeting-Vorbereitung, Deal-Health-Checks oder Pipeline-Reviews, ohne die Salesforce-App zu öffnen. Aktuell läuft das mit Pilotkunden, die offene Beta ist für September angekündigt.
Marc Benioff bringt damit zwei Marktführer zusammen, die «Nummer 1 AI» und die «Nummer 1 CRM». Und ehrlich: Das ist ein cleverer, logischer Schritt. Ein Agent, der auf deinen Daten arbeitet, ergibt enorm viel Sinn. Man sagt ja, Daten seien das Gold der Unternehmen, aber ohne die richtige Schatzkarte findet man den Schatz nicht. In den Datenseen der meisten Firmen schlummern riesige, ungenutzte Schätze. Genau hier ist eine AI stark: Sie kann diese Daten aufbereiten und in der richtigen Form präsentieren.
Nur: Sobald ein AI-Tool so tief auf deine CRM-Daten zugreift, stellen sich Fragen, die man nicht überspringen sollte. Was genau geht raus? Was wird zum Trainieren verwendet und was nicht?
Was Claudeforce konkret ist
Nach der Ankündigung vom 27. August startet Claudeforce mit «Salesforce in Claude», einem Plugin mit 37 vorgefertigten Sales-Skills. Damit lassen sich Umsatzkontext auswerten, Pipeline-Updates automatisieren und Aktionen direkt aus Claude auslösen. Also etwa Meeting-Vorbereitung, Deal-Health-Checks, Pipeline-Reviews, ohne die Salesforce-App zu öffnen. Dazu kommen Claude in Agentforce und Claude in Slack. Aktuell läuft das mit Pilotkunden, die offene Beta ist für September angekündigt. Das ist die Richtung, in die sich Marketing und Sales bewegen und sie ist grundsätzlich gut.
Die Frage, die bleibt: Was passiert mit deinen Daten?
Sobald jedoch ein AI-Tool so tief auf deine CRM-Daten zugreift, stellen sich eine Reihe von Fragen, die man nicht überspringen sollte. Was genau geht raus? Was wird zum Trainieren verwendet und was nicht? Werden die Daten nur genutzt, um den aktuellen Task zu erledigen, oder passiert noch etwas anderes? Muss ich künftig im CRM aufpassen, was ich hineinschreibe? Und wie kontrollieren wir, dass nicht plötzlich Kunden automatisch angeschrieben werden oder sensible Deal-Informationen an anderer Stelle wieder auftauchen?
Fairerweise: Anthropic hat hier viel investiert, mit eigenen Schutzmechanismen und einem Berechtigungskonzept, damit Kundendaten privat bleiben. Das ist wichtig. Aber die grundsätzliche Frage bleibt bei dir: Claude bekommt mit so einem Setup noch mehr Zugang zu deinen Daten und du solltest wissen, was das konkret heisst.
Ein Punkt aus eigener Erfahrung, der oft unterschätzt wird: AI-Tools sind schlau und finden häufig Wege, an Daten zu kommen, die man ihnen nicht direkt gegeben hat. Ein einfaches Beispiel: Aus einer Domain und einem Vor- und Nachnamen konstruiert das Modell selbstständig eine mögliche E-Mail-Adresse und prüft, ob es sie gibt. Das passiert nicht aus bösem Willen, aber es zeigt, warum Kontrolle über den Zugriff kein Detail ist, sondern der Kern.
Der bessere Weg: die gleiche Idee, aber deine Daten bleiben bei dir
Du hast am Ende die Wahl. Du musst dich nicht zwischen «agentische AI auf meinen Daten» und «Datenkontrolle» entscheiden. Es kommt darauf an, wie das Setup gebaut ist. Bei Aivie sind deine Daten verschlüsselt auf Schweizer Servern gespeichert. Verschlüsselung auf Schweizer Servern ist grundsätzlich auch anderswo möglich, denn der Unterschied liegt tiefer: Wir hosten die Daten in deinem Auftrag, mit einem eigenständigen Open-Source-System statt einem geteilten Cloud-Produkt. Das ist ein Weg, den immer mehr Schweizer Organisationen einschlagen. Jeder Kunde hat seine eigene Datenbank, die wir für ihn betreiben. Es gibt keinen Austausch zwischen Kunden, ein eigener Schlüssel ist möglich und wir können dir kompletten Zugriff und volle Transparenz geben.
Das sagen Kund:innen, die zu Aivie gewechselt sind
Wir sind von HubSpot umgezogen und haben nun geringere Kosten, weniger Aufwand und mit Aivie einen Partner, der Leistung nicht hinter einer Paywall versteckt. Zudem schätzen wir den ausgezeichneten Support.
Daniel B.
IT
Sowohl das Tool als auch der Service sind top. Ich schätze vor allem die schnelle Reaktion und die Datensicherheit, da alle Daten in der Schweiz gespeichert sind. Die Preise sind sehr vernünftig. Würde diesen Service weiterempfehlen!
Wir arbeiten seit Jahren mit Aivie als Marketing Automation Service. Es ist die klare Nummer eins in den Bereichen Marketing Automation und Marketing Strategie, und bietet zudem mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis!
Felix Caprez
CMO
Und wenn Daten an eine AI gehen, lässt sich sehr granular einstellen, welche sie genau sehen darf und welche nicht. Denkbar sind zum Beispiel nur Statistiken, aber keine Personendaten. Für Personendaten gibt es zusätzlich einen eigenen Layer, der sensible Informationen wie E-Mail-Adressen zensiert, bevor überhaupt etwas an das Modell geht. So bekommst du den Nutzen der agentischen Automatisierung – von der Auswertung bis zur Personalisierung an einzelnen Touchpoints – ohne dass sensible Daten unkontrolliert das Haus verlassen.
Die nächste Stufe: deine eigene Marketing-AI
Für viele reicht dieses Setup. Aber es gibt KMU mit erhöhten Datenschutzbedürfnissen, die noch einen Schritt weiter wollen. Für sie arbeiten wir aktuell an einer eigenen Marketing-AI nach demselben Prinzip: ein eigenes, feingetuntes Modell, gehostet in der Schweiz für den Kunden und von Aivie betrieben. Normalerweise sind das extreme Kosten, weil ein solches Modell viel Rechenleistung braucht. Genau deshalb bauen wir es nicht im stillen Kämmerlein, sondern gemeinsam mit KMU, um die Basis zu teilen und es bezahlbar zu machen. Das ist heute ein Pilot und kein fertiges Produkt, aber es ist die Richtung, in die wir gehen.
Fazit: Erst die Datenfrage, dann die Automation
Claudeforce zeigt: Agentische AI direkt auf den Unternehmensdaten ist da und sie ist sinnvoll. Der Schatz in deinen Daten lässt sich nutzen. Die Frage ist nur, wer dabei die Schatzkarte behält und wer am Ende die Kontrolle über die Daten hat. Kontaktiere mich und erzähl mir von deinen Herausforderungen und Wünschen rund um AI und deine Daten. Mein Anspruch ist es, die Schweizer Marketing-AI gemeinsam mit euch besser zu machen.
Aller Anfang ist leicht.
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